Oktober 2017
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drei dabei

Stückentwicklung des Ensembles

Zwei sind da. Ein eingespieltes Team. Sie kennen einander in- und auswendig. Sie spielen nach ihren eigenen Regeln, in Harmonie. Doch da taucht plötzlich eine Dritte auf, die fremd und anders ist und nichts versteht. Sie stört. Fast wünscht man sich, sie würde wieder gehen. Doch sie ist da. Und sie will mitspielen.

Jemand kommt dazu und plötzlich verändert sich alles. Das schöne Spiel gerät ins Wanken und die Suche nach einer neuen Balance wird zur größten Herausforderung für die drei Figuren. Wie findet man ein Spiel zu dritt? Was tut man, um dabei zu sein? Wie kann das Kunststück gelingen, dass am Ende drei dabei sind, ohne sich selbst zu verleugnen?

Drei dabei erzählt von einer existenziellen Erfahrung, die vermutlich jedes Kind schon einmal gemacht hat: sich fremd zu fühlen an einem neuen Ort oder in einer neuen Gruppe, mitspielen zu wollen, aber nicht so recht zu wissen wie. Oder: dem Fremden zu begegnen, der Angst vor dem Unbekannten, der Angst vor Veränderung. Die clowneske Spielweise erlaubt es, fast ohne Sprache zu erzählen – jedoch mit viel Bewegung und Musik – und so auch diejenigen Kinder einzuladen, die unsere Sprache noch nicht sprechen.