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Max und Moritz

Nach Wilhelm Busch

Max und Moritz sind kreativ, geschickt und mutig – aber haben leider nichts als Unfug im Sinn, sie sind der Schrecken der Dorfgemeinschaft. Und ausgerechnet sie sind die dicksten Freunde, unzertrennlich im Unfug. Ihre Lust an Streichen und ihr Hang zur Schadenfreude potenzieren sich zu immer übleren Attacken. So verliert Witwe Bolte ihr Federvieh gleich zwei Mal, geht der Schneider am angesägten Steg unfreiwillig baden, fliegt dem Lehrer seine geliebte Pfeife im wahrsten Sinne des Wortes um die Ohren und plagt sich der Onkel mit unliebsamen Quälgeistern im Bett. Der Konflikt zwischen den kleinen Out-Laws und der genervten Dorfgemeinschaft schaukelt sich immer weiter hoch. Bis irgendwann das Maß voll ist und die Gefoppten zur Selbstjustiz greifen.

Die unausstehlichen und irgendwo doch so liebenswerten Freunde aus der Feder des damals jungen Zeichners und Dichters Wilhelm Busch, sind längst ein Klassiker, die bekanntesten „Lausbuben“ der Literaturgeschichte. Was aber steckt hinter den lustvollen Reimen, mit denen Busch die Untaten von Max und Moritz so lustvoll beschreibt, dass sie vielfach zu Sprichworten geworden sind? Warum sind Max und Moritz so gnadenlos? Und wieso schlagen die Erwachsenen nicht minder gnadenlos zurück? Sind wir alle aus einem Holz geschnitzt, fällt der Apfel also nicht weit vom Stamm? Was ist gut, was ist böse? Und wann wird ein Streich zum Attentat?

Regisseurin Brigitte Dethier, die Heidelberger Komponistin Nina Wurman und Ausstatter David Gonter haben sich gemeinsam mit dem JES-Ensemble auf die Spur von Wilhelm Busch und seinen skurrilen Konturwesen begeben und aus den sieben Streichen ein bilderstarkes Theater für die ganze Familie, mit viel Witz und Ironie und schräger Musik entwickelt.

Peer Kaliss (Schlagzeug) und Johannes Mittl (Klavier)


Dauer der Aufführung: 70 Minuten
Premiere: 30.03.2013



Max und Moritz - Hier Musik anhören!